Wohn- und Geschäftshaus Niedernstraße 12

Das ehemalige Gloria Kino aus den 20er Jahren erfuhr über die Jahrzehnte unterschiedliche Nutzungen und Umgestaltungen. Die Fassade wurde nun nach historischem Vorbild rekonstruiert. Der Naturstein konnte mittels Sandstrahlen wieder freigelegt werden und fehlende Elemente wurden ergänzt. Die Neuinterpretation des großen Fensters, in dem früher mit Großplakat auf den aktuellen Film hingewiesen wurde, ermöglicht im jetzigen Geschäftshaus auf beiden Ebenen Ein- und Ausblicke. Das Gebäudeinnere wurde entkernt. Durch den Abbruch des betonierten Kinosaal-Ranges und die ergänzten Geschossdecken wurde das Gebäude optimal für die Geschäftsnutzung vorbereitet. Zusätzlich entstanden auf dem Dach des ehemaligen Kinosaals vier innerstädtische Maisonette-Wohnungen.

Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 24

Im Zuge der angrenzenden Neubebauung des Einkaufcenters „Loom“ wurde auf dem sehr schmalen Grundstück das Bestandsgebäude durch einen Neubau ersetzt. Die Entwurfsidee: dem Gebäude trotz des kleinen Grundstücks eine selbstbewusste Eigenständigkeit verleihen. Es wurde ein das Gebäude umfassender Rahmen geschaffen, der sich vom massiven Natursteinsockel erhebt. Das schmale viergeschossige Geschäftshaus inklusive Staffelgeschoss verjüngt sich noch weiter zur Rückseite und wurde allseitig auf der Grenze errichtet.

Am Knickpunkt der Bahnhofstraße gelegen erregt das Gebäude durch den vorgelagerten Rahmen sowohl vom Bahnhof als auch vom Jahnplatz aus Aufmerksamkeit.

The Cube

Der auf Stützen stehende und schwebend anmutende kubische Baukörper bereichert das Neubauensemble am Adenauerplatz. Der Name des Bürohauses „The Cube“ verweist ebenso wie sein Nachbar „360 Grad“ auf die geometrische Form des Gebäudes. Die Materialität mit ihrer Natursteinfassade und dunklen Fensterrahmen entspricht der des 360 Grad und bildet so ein harmonisches Zusammenspiel. The Cube nimmt die Blickbeziehungen des Ortes auf. Die durch Vor- und Rücksprünge gegliederte Westfassade öffnet sich wie ein Fenster zum grünen Johannisberg. Die Ostfassade ermöglicht Durchblicke zur Stadtbild prägenden Sparrenburg.

Verwaltungsgebäude Studierendenwerk

Gemeinsam mit den dahinterliegenden Studentenwohnheimen bildet das Verwaltungsgebäude des Studierendenwerks ein städtebauliches Ensemble. Als Beginn der Gebäudegruppe wurde der Neubau als repräsentativer Kopfbau entwickelt.

Von der stark befahrenen Voltmannstraße abgewandt leitet die geschlossene Fassade den Besucher zum umbauten Innenhof. Von hier sind über den zentralen Eingang sowohl die öffentlichen Bereiche wie Wohnheimverwaltung, Seminartrakt und Cafeteria als auch die Hauptverwaltung, Büros und die Geschäftsführeretage zu erreichen. Die Mensa öffnet sich durch große Glasflächen zur Straße sowie zum Innenhof und lässt dadurch eine gute Orientierung zu.

Das äußere Erscheinungsbild ist geprägt durch matte und glänzende Fassaden aus Glas, Metall und Plattenwerkstoff. Zur Straße hin ist das Gebäude schlicht in einer Kombination aus Grau und Silber gehalten, der Innenhof setzt sich durch seine Farbigkeit in Szene und macht die Erschließung des Gebäudes klar verständlich.

Verwaltungsgebäude Carolinenbrunnen

Über dem Hang des Teutoburger Waldes scheint die horizontal liegende und auf V-Stützen gestellte „Röhre“ zu schweben. Die Eingangshalle verbindet die zwei Ebenen über Freitreppe und Aufzug miteinander. Zugleich geben die großen Glasflächen der Halle Ausblicke zum Teutoburger Wald und auf den Logistikhof des Betriebes frei.

Das Gebäude wird über die Abwärme aus dem benachbarten Produktionsprozess versorgt. Zur Kühlung wird Brunnenwasser hinzugezogen. Strom liefert eine Fotovoltaikanlage.

Das Gebäude wurde mit dem Umwelt- und Klimaschutzpreis der Stadt Bielefeld 2011 ausgezeichnet.

360° Adenauerplatz

Der Adenauerplatz erhielt mit dem „360°“ eine städtebauliche Dominante. Der zehngeschossige Solitär besitzt durch seine Linsenform und die Ausrichtung auf den Mittelpunkt des Platzes einen einzigartigen Charakter. Die Hauptblickbeziehung zur Sparrenburg bildet ein spannendes stadtbildendes Zusammenspiel.

Mittlerweile wurde das 360° durch das benachbarte Gebäude „The Cube“ ergänzt. Durch die markanten geometrischen Formen und die Wiederholung der wertigen Fassadenmaterialien entsteht eine harmonische Komposition, die den Eindruck des Adenauerplatzes prägt.