Wohn- und Geschäftshaus Niedernstraße 12

Das ehemalige Gloria Kino aus den 20er Jahren erfuhr über die Jahrzehnte unterschiedliche Nutzungen und Umgestaltungen. Die Fassade wurde nun nach historischem Vorbild rekonstruiert. Der Naturstein konnte mittels Sandstrahlen wieder freigelegt werden und fehlende Elemente wurden ergänzt. Die Neuinterpretation des großen Fensters, in dem früher mit Großplakat auf den aktuellen Film hingewiesen wurde, ermöglicht im jetzigen Geschäftshaus auf beiden Ebenen Ein- und Ausblicke. Das Gebäudeinnere wurde entkernt. Durch den Abbruch des betonierten Kinosaal-Ranges und die ergänzten Geschossdecken wurde das Gebäude optimal für die Geschäftsnutzung vorbereitet. Zusätzlich entstanden auf dem Dach des ehemaligen Kinosaals vier innerstädtische Maisonette-Wohnungen.

Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 24

Im Zuge der angrenzenden Neubebauung des Einkaufcenters „Loom“ wurde auf dem sehr schmalen Grundstück das Bestandsgebäude durch einen Neubau ersetzt. Die Entwurfsidee: dem Gebäude trotz des kleinen Grundstücks eine selbstbewusste Eigenständigkeit verleihen. Es wurde ein das Gebäude umfassender Rahmen geschaffen, der sich vom massiven Natursteinsockel erhebt. Das schmale viergeschossige Geschäftshaus inklusive Staffelgeschoss verjüngt sich noch weiter zur Rückseite und wurde allseitig auf der Grenze errichtet.

Am Knickpunkt der Bahnhofstraße gelegen erregt das Gebäude durch den vorgelagerten Rahmen sowohl vom Bahnhof als auch vom Jahnplatz aus Aufmerksamkeit.

Studentenwohnen Universitätsstraße

Das Studentenwohnheim aus den 90er Jahren sollte ein neues Gesicht erhalten und die schmucklose Klinkerfassade galt es energetisch zu sanieren. Das viergeschossige Flachdachgebäude wurde mit einer hinterlüfteten Plattenfassade aus mehrfarbigen metallischen und im Licht leuchtenden Trespaplatten verkleidet. Straßenseitig stellt die Fassade in verschiedenen Grautönen mit roten Gebäudefugen eine Verbindung zu den Universitätsgebäuden her. Die dem Grün zugewandten Hofbereiche erhielten mit unterschiedlichen Rottönen einen „warmen“ Charakter. Die besondere farbliche Markierung der Eingangsfugen an der Straße und der Innenhöfe ermöglicht eine klare Orientierung.

Studentenwohnheime Morgenbreede 29-31

Die Studentenwohnheime erhielten eine umfassende energetische Sanierung. Die Fassadenelemente aus Betonfertigteilen wurden entfernt und durch eine Holzrahmenfassade ersetzt. Die neuen Elemente wurden mit Fenster, Dämmung, Plattenverkleidung und Entlüftungstechnik vorgefertigt und an der Baustelle zeitsparend eingesetzt.

Die Modernisierung der Apartments erfolgte durch individuelle, platzsparende Einbaumöbel und neue Nasszellen.

Studentenwohnen Paulus-Carree – Lohmannhaus

Durch das Freilegen der Backsteinfassade erinnert das ehemalige Kontorhaus der Lohmannwerke an die frühere Industriegeschichte Bielefelds. Das Gebäude umfasst heute 24 loftartige Studentenwohnungen. Die neuesten Energie-Einsparstandards konnten erzielt werden, ohne das historische Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Großzügige Loggien vor den Wohnungen schaffen Gemeinschaftsflächen und Außenbereiche. Vorhandene gusseiserne Stützen, hohe Geschossdecken und andere Elemente wurden bei der Umnutzung integriert und schaffen einen spannungsvollen Kontrast von Alt und Neu.

Quartier Allensteiner Straße

Ein Gebäudeensemble, das durch Fassaden aus WDVS und Verblender sowie flachgeneigte Walmdächer ein einheitliches Gesamtbild erzeugt. Die sechs Mehrfamilienhäuser bieten 78 barrierefreie Wohnungen mit Größen von 40 bis 107 m². Die städtbauliche Anordnung der Gebäude ermöglicht Durchblicke der zweiten Reihe in die angrenzenden Parkflächen.

Wohngebäude an der Süsterkirche

Mit dem roten Verblendstein und der Fortführung der Gebäudehöhen der Güsenstraße reagiert der viergeschossige Neubau mit Staffelgeschoss auf die historische Bebauung entlang der Ritterstraße. So wird die Kirche mit ihrem Kalksteinmauerwerk eingefasst und erfährt eine zusätzliche Betonung.

In dem modernen Gebäude entstanden barrierefreie Wohnungen mit Pflegeangebot. Die 17 Wohneinheiten haben Wohnflächen von 60 bis 220 m². Des Weiteren wurde eine Tiefgarage mit 15 Stellplätzen realisiert. Für die weggefallenen Gemeindehausflächen wurde ein Gemeinschaftsraum im Neubau geschaffen. Der zusätzliche Umbau der Kirche ermöglichte dort eine bessere Nutzbarkeit für Gemeindehausaktivitäten.

Kita BGW

Die Kita präsentiert sich als transparente Einrichtung im umlaufend verglasten Sockelgeschoss des Gebäudes. Der große zentrale Essraum mit offener Küche ist das Herzstück der Anlage.

In den zwei Obergeschossen befinden sich 12 Wohneinheiten mit 65-86 m² Wohnfläche. Durch dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung wurde ein hoher Energiestandard realisiert.